Die Ziele der Freien Wähler für unser Oberstaufen

Oberstaufen und seine Zukunft wird von den sechs Säulen Land & Natur, Arbeiten & Wirtschaften, Finazieren & Verwalten, Wohnen & Leben, Gast & Trend, Engagiert Gestalten gestützt und getragen.

Für jede dieser Säulen haben die Freien Wähler ein Zukunftsbild für Oberstaufen entwickelt und für jeden Bereich finden sich Experten in den Reihen der Freien Wähler. Martin Beckel möchte Ihnen jede Säule für die Zukunft Oberstaufens vorstellen.

Themen & Konzepte der Freien Wähler Oberstaufen

1. Natur und Landschaft sind unsere höchsten Güter

Die aktiven bäuerlichen Betriebe mit ihren Familien tragen täglich durch ihr umsichtiges Wirtschaften zum Erhalt unserer liebenswerten Heimat bei, die bei uns Einheimischen und auch bei unseren Gästen einen hohen Stellenwert genießt.

Ziel muss es sein, unsere schöne Landschaft, unsere Umwelt und Natur zu pflegen und zu erhalten.

Für Martin Beckel heißt das:

  • die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie die Jagd- und Alpwirtschaft optimal zu unterstützen, dass diese weiterhin ihren wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Kulturlandschaft leisten können.
  • bei der Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten den damit einhergehenden Landverbrauch nicht aus den Augen zu verlieren.
  • unser erstklassiges touristisches Angebot im Einklang mit der Natur und unter Einbindung des Naturparks Nagelfluhkette nachhaltig weiterzuentwickeln.
  • die Erzeugung und Speicherung regenerativer Energien dort weiter voranzutreiben wo es Sinn macht und Einsparungspotenziale zu nutzen.
  • das Bewusstsein zu schärfen bei Einheimischen und Gästen für die hochwertigen regionalen Produkte, die unsere Landwirte herstellen und Tourismus und Landwirtschaft hier noch besser zu vernetzen.

2. Wohnen & Leben in Oberstaufen

Die Attraktivität von Oberstaufen und seinen Ortsteilen als lebenswerter Wohnort wird künftig maßgeblich davon bestimmt werden, wie familienfreundlich und generationengerecht wir uns darstellen.

Der demographische Wandel wird das Leben in Oberstaufen und seinen Ortsteilen verändern. Im Jahr 2030 wird hier ca. jede dritte Bürgerin und jeder dritte Bürger über 65 Jahre alt sein. Wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen und alle künftigen Entscheidungen auch unter der Lupe dieser gesellschaftlichen Entwicklung betrachten, um optimal gerüstet zu sein! Unser Ziel muss sein, Oberstaufen und seine Ortsteile für Familien attraktiv zu halten und dabei die Bedürfnisse der älteren Generation mit einzubeziehen.

Für Martin Beckel heißt das:

  • unsere vorhandene Infrastruktur zukunftsfähig weiter zu entwickeln, z.B. durch ein Ärztehaus die medizinische Versorgung sicherzustellen, durch optimierten Nahverkehr die Mobilität zu gewährleisten, Einkaufsmöglichkeiten innerorts zu erhalten und damit eine komplette Rundum-Versorgung in der Gemeinde zu bieten.
  • Oberstaufen als kinder- und familienfreundliche Kommune zu etablieren, eine flexible Kinderbetreuung zu bieten, den Schulstandort Oberstaufen ggf. auch mit Hilfe privater Träger auszubauen und somit den Zuzug junger Familien zu fördern.
  • unsere touristischen Einrichtungen durch eine differenziertere Gestaltung von „Oberstaufen PLUS Bürger“ für alle zugänglich zu machen.
  • neben den bewährten Einheimischen-Bauplätzen auch bezahlbaren und angemessenen (Miet-)Wohnraum für alle Altersklassen und Lebensformen zu schaffen, z. B. durch Mehrgenerationenhäuser.
  • Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihren Lebensraum mitzugestalten und durch interessante Bildungs-, Ausbildungs- und Freizeitangebote an ihre Heimat zu binden.
  • das Miteinander der Generationen zu fördern im täglichen Leben, in den Vereinen und Organisationen und unsere Senioren aktiv ins Gemeindeleben einzubinden.

3. Arbeiten & Wirtschaften – ein zentrales Thema für Oberstaufen

Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Arbeits- und Ausbildungsplätze vor Ort gibt es für eine Kommune keine vernünftige Perspektive. Unsere Unternehmer leisten hier schon sehr viel, weshalb der Schwerpunkt kommunaler Wirtschaftspolitik in der Pflege und Unterstützung unserer bestehenden Betriebe liegen muss. Die Leitwirtschaft in Oberstaufen ist zweifelsohne der Tourismus, den es weiter zu stärken gilt. Darüber hinaus ist es aber auch unser Ziel, andere Wirtschaftszweige auszubauen und anzusiedeln. Wir brauchen neben bezahlbarem Wohnraum in Oberstaufen, ein attraktives Arbeitsplatzangebot, um die Abwanderung junger Oberstaufner zu stoppen und einen Zuzug von Familien zu fördern. Dazu ist es notwendig, gemeinsam mit den vorhandenen interkommunalen Netzwerken, Maßnahmen des Standortmarketings zu entwickeln und eine Ansiedlung von tourismusverträglichem Gewerbe zu erreichen, welches auch Arbeitsplätze für Akademiker bieten kann. Wirtschaftsförderung ist Chefsache!

Für Martin Beckel heißt das:

  • im ständigen Austausch mit Gewerbetreibenden, Einzelhändlern, Handwerkern und Unternehmern zu bleiben und so die Bedürfnisse (Fachkräfte- und Flächenbedarf) der heimischen Wirtschaft zu erfahren und für alle ein direkter Ansprechpartner im Rathaus zu sein.
  • die Kommunikation der Beteiligten untereinander zu fördern, beispielsweise durch Unternehmerstammtische.
  • den Breitbandausbau in Oberstaufen und den Ortsteilen voranzutreiben und eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet zu gewährleisten.
  • notwendige Gewerbeflächen vorzuhalten, um der heimischen Wirtschaft ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten bzw. um Neuansiedlungen zu ermöglichen.
  • Existenzgründern optimal mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie unterstützen.

4. Gast & Trend – Oberstaufens wichtigster Wirtschaftszweig

In den letzten Jahren wurde, insbesondere auch von privater Seite, viel in die touristische Infrastruktur investiert. Aber auch die Marktgemeinde hat, u.a. mit dem Ausbau des Wanderwegenetzes, einen großen Teil dazu beigetragen, dass Gäste wie Einheimische unsere schöne Landschaft und Natur erkunden können. Daran wollen wir anknüpfen. Wir müssen uns die Frage stellen, in welche Richtung wir gehen wollen. Wir werden mit allen am Tourismus Beteiligten, ein Leitbild für die nächsten Jahre erarbeiten und dabei auch die einzelnen Ortsteile mit ihren individuellen Gegebenheiten einbeziehen. Dabei ist meiner [/one_half_last]Meinung nach der Fokus auch weiterhin auf Gesundheit, Bewegung und Lifestyle zu richten. „Oberstaufen PLUS“ hat uns einen hervorragenden Zuwachs an Gästeankünften und Übernachtungen beschert. Auch die Wertschöpfung aus dem Tourismus ist, glaubt man den Studien, messbar gestiegen. Dennoch profitieren nicht alle davon. Wir brauchen Kooperationskonzepte für den Einzelhandel und die Gastronomie. Außerdem müssen wir Oberstaufen PLUS Bürger erschwinglicher gestalten. Das Miteinander zwischen Gästen, Gastgebern, Einzelhandel und vor allem auch den Einheimischen brauchen wir, um weiterhin erfolgreich zu sein. Als weitere wichtige Punkte in den nächsten Jahren, um die wir uns kümmern müssen, sehe ich:

  • Die Attraktivität aller Ortsteile im Sommer wie im Winter zu erhalten und die Infrastruktur gemäß dem noch zu entwerfenden Leitbild weiter auszubauen.
  • Den Bettenrückgang, insbesondere in der Hotellerie, zu kompensieren und bestehenden Betrieben auch weiterhin, durch die Unterstützung der Gemeinde, Erweiterungsmöglichkeiten zu bieten.
  • Anreize für Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie zu schaffen und die Zusammenarbeit mit den Schulen und Berufsschulen bzgl. der Ausbildung in diesen Bereichen zu forcieren.
  • Das Image unseres Alleinstellungsmerkmals „Schrothkur“ aufzupolieren und damit neue Marktfelder (Bsp. Diabetes, Burn-Out-Vorbeugung) zu besetzen und so Oberstaufen in punkto Gesundheitsurlaub weiter voran zu bringen.
  • Verknüpfungen zwischen Landwirtschaft, Gastgeber und Gastronomie zu fördern.

5. Engagierte Menschen, Ehrenamt und Vereine – „unser Oberstaufen“

Das vielfältige aktive Vereinsleben und bürgerschaftliches Engagement sind die wichtigsten Faktoren für ein gutes Zusammenleben innerhalb unserer Gemeinde. Sowohl in den ca. 70 Vereinen in Oberstaufen und in den Ortsteilen, als auch in unseren Pfarr- und Kirchengemeinden wird tagtäglich „engagiert gestaltet“ und es werden in vielfältiger Weise soziale Aufgaben übernommen. Vereine fördern unsere Kinder, unsere Jugend und sie fördern vor allem das Miteinander der Generationen. Als Mitglied in vielen Staufner Vereinen weiß ich, wie wichtig und motivierend die Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit durch die Gemeinde ist. Deshalb will ich die Vereinsarbeit auch weiterhin stark fördern und im ständigen Austausch mit den Ehrenamtlichen deren Bedürfnisse erfahren.
„Engagiert gestalten“ bedeutet für Martin Beckel aber auch, gemeinsam mit den Bürgern ein Zukunftsbild für „unser Oberstaufen“ zu entwickeln, welches als Grundlage für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde, in der auch die Identitäten unserer Ortsteile gewahrt werden, dienen soll. Er will zusammen mit der Bürgerschaft im Rahmen von „Denkfabriken“ und eines Ortsentwicklungsprozesses, Leitbilder entwerfen und bereits vorhandene Ideen und Kräfte vernetzen und bündeln. Darüber hinaus ist es ihm wichtig, den Gemeinsinn durch die Integration aller Einwohner – egal ob alteingesessen oder neuzugezogen – zu stärken.

6. Solides Finanzmanagement als Basis einer starken Kommune

Investitionen tätigen und gleichzeitig Schulden abbauen. Dass das kein Widerspruch ist, zeigt seit Jahren die sorgfältige Haushaltsführung in Oberstaufen! Seit 2005 wurden konsequent und kontinuierlich Verbindlichkeiten von 20 Mio. Euro auf 11 Mio. Euro zurückgeführt und gleichzeitig hohe Beträge in unsere Infrastruktur investiert. Daran wollen wir anknüpfen. Investitionen auf ihre Notwendigkeit zu prüfen, die Folgekosten genau unter die Lupe zu nehmen und wirtschaftlich mit Steuergeldern umzugehen, sehen wir auch weiterhin als unseren Auftrag. Eine solide Finanzierung des Gemeindehaushalts hat oberste Priorität.

Für die Bürgerinnen und Bürger werden wir unsere Entscheidungen transparenter machen. Wir werden umfangreicher informieren und die Bürgerschaft bei großen Zukunftsentscheidungen früher mit einbinden. Außerdem stehen wir auch weiterhin für ein gutes Miteinander von Verwaltung, Gemeinderat und Bürgermeister. Nur wenn wir vertrauensvoll zusammenarbeiten, können wir Oberstaufen in eine stabile Zukunft führen.

Oberstaufen hat eine moderne Verwaltung mit motivierten Mitarbeitern im Rathaus und im Bauhof. Ihnen müssen wir berufliche Perspektiven mit leistungsgerechter Bezahlung bieten. Unser Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Gemeindeverwaltung in den nächsten Jahren weiter zu steigern und sie noch bürgernäher und lösungsorientierter zu machen.